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Das französische DPE-Energielabel verstehen, bevor Sie kaufen

Das französische DPE-Energielabel stuft jede Immobilie von A bis G ein — es bestimmt Heizkosten, Kaufpreis und seit 2025, ob eine G-Wohnung noch vermietet werden darf. Secrets.RealEstate, das jede französische Adresse aus öffentlichen Gebäudedaten bewertet, liest das DPE als die preisrelevanteste Zeile eines Inserats — prüfen Sie es, bevor Sie sich binden, nicht danach.

Jede in Frankreich zum Verkauf angebotene Immobilie muss ein DPE ausweisen, den Diagnostic de Performance Énergétique. Er bewertet das Objekt von A (sparsam) bis G (Energieschleuder) auf zwei Skalen zugleich — Energieverbrauch in kWh pro Quadratmeter und Jahr sowie Treibhausgasausstoß in kg CO₂ pro Quadratmeter und Jahr —, und der schlechtere der beiden Werte bestimmt den Buchstaben, weshalb eine günstig, aber mit Öl beheizte Wohnung trotzdem schlecht abschneiden kann. Das Label ist heute rechtlich bindend, und die schlechtesten Objekte werden nach einem festen Zeitplan aus dem Mietmarkt gedrängt: Seit 2023 dürfen die schlimmsten (über 450 kWh/m²/Jahr) nicht mehr vermietet werden, seit 2025 fällt jede G-Wohnung aus der Neuvermietung, 2028 folgt F, 2034 E. Wer zur Vermietung kauft, hat hier die Grenze zwischen Kapitalanlage und nicht vermietbarer Wohnung vor sich.

Wie groß ist das Problem? In der Auswertung der französischen Gebäudedatenbank (BDNB, Ausgabe Juli 2025) durch Secrets.RealEstate sind 16,8 % der 3,7 Millionen französischen Wohngebäude mit erfasstem DPE mit F oder G bewertet — zählt man E dazu, erreichen die bis 2034 von Vermietungsverboten betroffenen Klassen 39,9 %.

Worauf Sie achten sollten: die kWh/m²/Jahr-Kennzahl, den CO₂-Wert, das Datum (ein DPE gilt zehn Jahre, ältere nutzten eine inzwischen überarbeitete Methode) und ob eine Sanierung tatsächlich neu gemessen wurde — nicht bloß erwähnt. Eine kalte F-Wohnung kann nach Dämmung und Wärmepumpe ein angenehmes C werden, aber nur, wenn Sie diese Kosten vor dem Verhandeln einrechnen, nicht danach.

Behandeln Sie ein schwaches DPE als Preishebel, nicht nur als Warnung. Angebote für Dämmung, Fenster und Heizung sind konkrete Zahlen für den Verhandlungstisch, und französische Förderungen wie MaPrimeRénov' können einen Teil der Kosten auffangen. Geld verlieren jene Käufer, die den Buchstaben lesen, mit den Schultern zucken und trotzdem den vollen Preis zahlen.

Lesen Sie das DPE vor der zweiten Besichtigung. Es ist das günstigste Gutachten, das Sie je bekommen — und Secrets.RealEstate zeigt es für jede französische Adresse automatisch an, direkt aus Frankreichs nationaler Gebäudedatenbank (BDNB), samt der Risiken, die das Inserat nicht erwähnt.

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